NF-κB

  • NF-κB zählt zu den Transkritionsfaktoren und spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung der Zellproliferation, der Immunantwort und der Apoptose der Zelle.

    NF-κB

    Der Transkriptionsfaktor NF-κB kommt ubiqitär in allen tierischen und menschlichen Zelltypen vor. NF-κB beeinflusst die die Transkription (Synthese von RNS anhand einer Vorlage der DNS) abhängiger Gene im Zellkern.

    Bedeutung

    NF-κB zeichnet im großen Stil verantwortlich für die Regulierung der Zellproliferation, der Immunantwort und der Apoptose (Zelltod). Ebenfalls spielt NF-κB eine große Rolle in entzündlichen Prozessen sowie im Immunsystem allgemein. Heute wird davon ausgegangen, dass NF-κB eine entscheidende Rolle in der Tumorgenese spielt.

    Signalwege

    NF-κB kommt in einigen wenigen Zellen direkt im Nucleus (Zellkern) vor (B-Lymphozyten und dendritische Zellen), in den meisten jedoch in inaktivierter Form im Zytoplasma. Eine Aktivierung von NF-κB kann durch bakterielle/virale Antigene, Zytokine, Wachstumsfaktoren sowie freie Radikale und auch UV-Strahlen ausgelöst werden. Die Aktivierung von NF-κB erfolgt schnell (ein paar wenige Minuten nach Stimulation), da es bereits inaktiv im Zytoplasma vorliegt und nicht gesondert Proteine synthetisiert werden müssen. NF-κB kontrolliert eine Vielzahl von Genen.

    Inhibitoren von NF-κB

    Natürlich vorkommende Inhibitoren von NF-κB sind zahlreiche Polyphenole, die in vielen verschiedenen Obst- und Gemüsesorten vorkommt: Zwiebeln, Knoblauch, Kurkuma, grüner Tee, Broccoli und Wallnüsse. Diese Polyphenole sind Quercetin, EGCG, Curcumin, Sulforaphan und Genistein

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